Kanzlei Dr. Metschkoll
Kanzlei Dr. Metschkoll

Ansprechpartner Steuerrecht

Dr. Michael Metschkoll
(Steuerberater / Wirtschaftsprüfer)

email: mm@metschkoll.de

 

Kontakt

Gern können Sie uns eine email schreiben oder unter der Rufnummer 08142 / 57850 einen Beratungstermin vereinbaren.

Aktuelle Seminare

10.12.2019 07:19

Seminar: Wie funktioniert die GmbH?

Termin: Dienstag, den 10.12.2019 , 9:00 bis 17:00 Uhr Ort: IHK-Akademie, Von-Andrian-Strasse 5,...


Kat: Seminare Seminare
02.12.2019 08:00

Seminar: Update für den Bilanzbuchhalter

Termin: Montag, den 02.12.2019, 09:00 bis 17:00 Uhr Ort: IHK-Akademie Westerham,...


Kat: Seminare, Update Bilanzbuchhalter Seminare
26.11.2019 00:00

Seminar: Basiswissen Steuern

Termin: Dienstag, den 26.11.2019, 09:00 bis 17:00 Uhr Ort: IHK-Akademie, München, Orleanstr....


Kat: Seminare Seminare

Aktuelles zu

Recht
Steuern
Tipps
Seminar

Interessante Links

Aktuelles aus Finanzverwaltung und -rechtsprechung

21.04.2019 07:59

EuGH-Vorlage zum ermäßigten Umsatzsteuersatz für Bootsliegeplätze

Ein Verein zur Förderung des Segel- und Motorwassersports unterhielt in seinem Hafen Liegeplätze,...


Kat: Steuer
19.04.2019 10:44

Korrektur einer unzutreffenden Steuerschuldnerschaft des Bauträgers

Wer als Bauträger fälschlicherweise davon ausgegangen ist, als Leistungsempfänger die Umsatzsteuer...


Kat: Steuer
17.04.2019 08:53

Schätzungsbefugnis bei fehlenden Programmierprotokollen eines bargeldintensiven Betriebs mit modernem PC-Kassensystem

Die einzelne Aufzeichnung eines jeden Barumsatzes kann nach der Rechtsprechung des...


Kat: Steuer
10.04.2019 07:35

Keine rückwirkende Gewerbesteuerpflicht bei anteiliger Veräußerung erhaltener Anteile durch den Einbringenden innerhalb der Sperrfrist

Mit der Einbringung eines Betriebs, Teilbetriebs oder Mitunternehmeranteils in eine...


Kat: Steuer
08.04.2019 13:05

Pauschal ermittelte Nutzungsentnahme für Kfz vielleicht doch begrenzbar?

Die private Nutzung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs (Kfz) kann pauschal nach der...


Kat: Steuer
05.04.2019 11:27

Gesellschaftereinlage als nachträgliche Anschaffungskosten auf die GmbH-Beteiligung

Aufwendungen eines Gesellschafters aus der Einzahlung in die Kapitalrücklage führen zu...


Kat: Steuer

Steuerrecht - Übertragung von Pensionszusagen

Der Bundesfinanzhof schlägt "Hole in One" für Pensionen von Geschäftsführern

- RA/StB/WP Dr. Michael Metschkoll -

Viele Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) haben ihrem Gesellschafter-Geschäftsführer eine Pensionszusage erteilt. Damit sollten steuerliche Belastungen in der aktiven Zeit vermieden und auf den Zeitpunkt des Ruhestandes verschoben werden. Dazu wurden aufwandswirksame und damit die Körperschaftsteuer mindernde Pensionsrückstellungen gebildet, die während des Ruhestandes aufgelöst werden. Die Besteuerung findet erst dann statt, wenn die Pension tatsächlich an den Berechtigten ausgezahlt wird.

Für manche Unternehmer kommt jedoch bei einem Unternehmensverkauf das böse Erwachen. Sie haben nicht bedacht, dass der Käufer eines Unternehmens eine solche Pensionszusage nicht übernehmen will. In aller Regel verlangt er von dem Verkäufer, dass er die Pensionszusage entsorgt, so dass der Käufer eine unbelastete Gesellschaft erhält.

Die Entsorgung einer solchen Pensionszusage führt aber zu erheblichen steuerlichen Belastungen, da die Finanzverwaltung in einer Auszahlung der Pensionszusage einen Zufluss von Arbeitslohn sieht, so dass aufgrund der erheblichen steuerlichen Belastung mit Einkommensteuer bzw. Lohnsteuer von der Auszahlung nicht mehr viel übrig bleibt.

Steuerfachanwälte und Steuerberater suchen daher schon seit langem nach einem Mittel, um diese steuerlichen Belastungen zu vermeiden und gleichzeitig eine GmbH von der Belastung zu befreien.

Der Bundesfinanzhof hat nun in einer Entscheidung die Übertragung der Pensionszusage auf eine neu zu gründende GmbH als unschädlich für die Einkommensteuer bzw. Lohnsteuer angesehen. Die Pensionsrückstellung der bisherigen GmbH wird in der neuen GmbH fortgeführt und nicht aufgelöst. Der Pensionsberechtige muss nur dasjenige der Einkommensteuer unterwerfen, was er tatsächlich erhält.

Damit ist diese Methode bei Unternehmensverkäufen optimal geeignet. Aber auch beim Ausscheiden von Gesellschafter und Geschäftsführern aus einer fortzuführenden GmbH ist dies ein gutes Mittel zur Steuervermeidung. Und nicht zuletzt kann auch ein Fremdgeschäftsführer durch dieses Verfahren seinen Pensionsanspruch steuerneutral „mitnehmen“.

Die Entscheidung des Bundesfinanzhofes vom 18.8.2016 (Az. VI R 18/13) finden Sie hier.