Kanzlei Dr. Metschkoll
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Künstlersozialabgabe - Schwerpunktthema

Künstlersozialabgabe für eigenwerbende Unternehmer

- Rechtsanwalt Dirk Scherzer -

Wer als Unternehmer beim Begriff der „Künstlersozialabgabe“ noch immer an eine freiwillige Spende für notleidende Kunstschaffende denkt oder allenfalls an eine Abgabe, die nur von Theatern oder Konzertveranstaltern o.ä. zu entrichten ist, wird möglicherweise bei der nächsten Betriebsprüfung sein böses Erwachen erleben.

Seit dem Jahr 2005 ist die Zahl der künstlersozialabgabepflichtigen Verwerter von 50.000 auf ca. 180.000 im Jahr 2014 angestiegen. Aufgrund der geänderten Voraussetzungen für die Eigenwerber und die Generalklauselunternehmen wurden die abgabepflichtigen Verwerter wesentlich ausgeweitet. Hinzu kommt, dass die Deutsche Rentenversicherung nun jedes Jahr 400.000 Unternehmen systematisch auf die Abgabepflicht hin prüfen wird (gegenüber nominell 70.000 in den Vorjahren).

Die abgabepflichtigen Verwerter können daher nicht mehr darauf vertrauen, dass sie ohne Angst vor Nachteilen abwarten könnten, ob sie von der Künstlersozialkasse oder der Deutschen Rentenversicherung angeschrieben werden.

Aus dem Grunde klären wir in einem Merkblatt wichtige Fragen zur Künstlersozialabgabe, wie etwa:

  • Gehört mein Unternehmen zu den abgabepflichtige Verwertern?
  • Für wen muss die Verwerterabgabe entrichtet werden?
  • Wie bestimmt sich die Bemessungsgrundlage für die Künstlersozialabgabe?
  • Welche Verpflichtungen treffen mein Unternehmen im Zusammenhang mit der Künstlersozialabgabe?
  • Gibt es Maßnahmen um die Künstlersozialabgabe zu begrenzen?

 

Hier finden Sie das Merkblatt zur Künstlersozialabgabe für eigenwerbende Unternehmer