Kanzlei Dr. Metschkoll
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Aktuelles zu

Aktuelles aus der Rechtssprechung

Makler müssen eine Immobilie wahrheitsgemäß beschreiben. Was in einem Exposé als Wohnraum beschrieben wird, muss auch als solcher genutzt werden...

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Verletzt sich ein Arbeitsuchender an einem Probearbeitstag in einem Unternehmen, ist er gesetzlich unfallversichert. So entschied das...

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Aufgrund der Pflegebedürftigkeit von Familienangehörigen verständigte sich eine Arbeitnehmerin, auf deren Arbeitsverhältnis ein Tarifvertrag Anwendung...

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Bestimmt ein Ehepaar im gemeinsamen Testament Erben nur für den Fall, dass sie beide gleichzeitig sterben, haben diese Erben keine besonderen Rechte,...

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Arbeitgeber dürfen den einem Beschäftigten zustehenden Erholungsurlaub für jeden vollen Kalendermonat, in dem sich der Beschäftigte in Elternzeit...

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Kündigung Arbeitsverhältnis - Irrtum 7

„Einer Kündigung durch den Arbeitgeber hat stets eine Abmahnung vorauszugehen.“

Auch diese Aussage gilt nicht uneingeschränkt. Vielmehr kommt es darauf an, um was für eine Kündigung es sich handelt.

Bei einer betriebs- oder personenbedingten Kündigung ist eine Abmahnung nicht erforderlich, da der Zweck einer Abmahnung, d.h. die Beanstandungs- und Warnfunktion, in diesen Fällen leer liefe.

Dagegen muss vor einer verhaltensbedingten Kündigung der Arbeitnehmer wegen des Fehlverhaltens grundsätzlich schon einmal abgemahnt worden sein, es sei denn; das Fehlverhalten ist so gravierend, dass dem Arbeitgeber wegen des damit verbundenen Vertrauensverlusts (z.B. bei Unterschlagung) eine weitere Zusammenarbeit mit dem Arbeitnehmer nicht zugemutet werden kann.

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