Kanzlei Dr. Metschkoll
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Aktuelles zu

Aktuelles aus der Rechtssprechung

Makler müssen eine Immobilie wahrheitsgemäß beschreiben. Was in einem Exposé als Wohnraum beschrieben wird, muss auch als solcher genutzt werden...

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Verletzt sich ein Arbeitsuchender an einem Probearbeitstag in einem Unternehmen, ist er gesetzlich unfallversichert. So entschied das...

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Aufgrund der Pflegebedürftigkeit von Familienangehörigen verständigte sich eine Arbeitnehmerin, auf deren Arbeitsverhältnis ein Tarifvertrag Anwendung...

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Bestimmt ein Ehepaar im gemeinsamen Testament Erben nur für den Fall, dass sie beide gleichzeitig sterben, haben diese Erben keine besonderen Rechte,...

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Kündigung Arbeitsverhältnis - Irrtum 5

„Eine Kündigung kann auch mündlich ausgesprochen werden, jedenfalls genügt es, wenn sie gemailt oder gefaxt wird.“

Es kommt noch immer vor, dass ein Arbeitgeber dem Arbeitnehmer nur mündlich kündigt oder die mündliche Kündigung des Arbeitnehmers nur schriftlich bestätigt. Beides genügt als wirksame Kündigungserklärung nicht aus.

Für eine wirksame Kündigung ist zwingend die Schriftform, d.h. der Zugang eines Schriftstücks mit der eigenhändigen Originalunterschrift des Kündigungsberechtigten oder eines Vertreters beim Kündigungsempfänger erforderlich.

Eine Kündigung, die nicht in dieser Form zugegangen ist, sondern z.B. mündlich, per E-Mail, per SMS oder per Fax erklärt wurde, ist unwirksam und rechtlich unbeachtlich.

Durch Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag kann festgelegt sein, dass eine Kündigung nur durch ein Einschreiben erfolgen kann. Diese Formvorschrift hat in der Regel den Zweck, die Beweisführung für die Kündigung zu erleichtern. Für die Wirksamkeit der Kündigung wird es jedoch regelmäßig ausreichen, wenn die Kündigung schriftlich erfolgt, auch wenn eine Kündigung durch Einschreiben vorgeschrieben ist.

Über den erforderlichen Mindestinhalt einer Kündigung lesen Sie unter Irrtum 6.

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