Kanzlei Dr. Metschkoll
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Kanzleinachrichten

Aus dem Inhalt der aktuellen Ausgabe Februar / März 2017

Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. Aufwendungen für eine Feier anlässlich eines Geburtstags sind nach ständiger BFH-Rechtsprechung in der Regel auch durch die gesellschaftliche Stellung des Arbeitnehmers veranlasst und im Allgemeinen nicht als Werbungskosten anzuerkennen. Jedoch können die Kosten trotz des herausgehobenen persönlichen Ereignisses, im Einzelfall anhand der übrigen Umstände beruflich veranlasst sein. Der BFH hat in einer aktuellen Entscheidung dargelegt, welche Kriterien zur Bejahung des Werbungskostenabzugs führen. Gegenstand des Urteils war die in den Betriebsräumen durchgeführte Feierlichkeit zur Begehung des 60. Geburtstages eines angestellten GmbH-Geschäftsführers, zu der sämtliche Mitarbeiter und der Aufsichtsratsvorsitzende der GmbH eingeladen waren.

Kein Aprilscherz! Vom 1. April 2017 an gelten neue Vorschriften für die Arbeitnehmerüberlassung. Diese haben insbesondere für Entleiher erhebliche Auswirkungen. So wird etwa erstmalig eine Höchstüberlassungsdauer für Leiharbeitnehmer von 18 Monaten gesetzlich festgeschrieben, deren Überschreitung grundsätzlich die Begründung eines Arbeitsverhältnisses mit dem Entleiher zur Folge hat. Weiterhin hat der Gesetzgeber den sog. Equal Pay-Grundsatz dahingehend verschärft, dass zukünftig abweichen-de tarifliche Regelungen bzgl. der Lohngleichbehandlung mit der Stammbelegschaft, nicht mehr unbefristet, sondern grundsätzlich nur noch innerhalb der ersten 9 Monate (längstens aber bis zu 15 Monate) einer Überlassung an einen Entleiher zulässig sind. Außerdem dürfen Leiharbeitnehmer künftig nicht mehr als Streikbrecher eingesetzt werden und sie müssen bei betriebsverfassungsrechtlichen und für die Unternehmensmitbestimmung geltenden Schwellenwerten des Entleihers berücksichtigt werden. Die Einzelheiten zum neuen AÜG lesen in den Kanzleinachrichten.

Alle Einzelheiten lesen Sie wieder in unseren Kanzleinachrichten. Für Fragen steht das Team der Kanzlei Dr. Metschkoll gern zur Verfügung.

Ausgabe Februar / März 2017

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Alle Unternehmer möchten wir darauf aufmerksam machen, dass Sie mit dem regelmäßigen Bezug der Kanzleinachrichten unserer Kanzlei den Aspekt „gesetzliche und behördliche Anforderungen“ für die Zertifizierung nach ISO 9001:2008 erfüllen, wie gerade der TÜV-Süd einem unserer Mandanten im Überwachungsaudit bestätigt hat.