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Erbrecht - Irrtum 3

„Damit mein einziger Sohn die Nachfolge in meine Unternehmensbeteiligung antreten kann, muss ich nichts regeln, da er ja bereits kraft gesetzlicher Erbfolge mein alleiniger Erbe wird.“

Mit dieser Herangehensweise kann der vererbende Unternehmer bzw. dessen Erbe Schiffbruch erleiden.

Die erbrechtliche Gestaltung der Unternehmensnachfolge ist eine sehr komplexe Materie. Sie setzt Kenntnisse nicht nur im Erbrecht, sondern auch im Gesellschaftsrecht und im Steuerrecht voraus. Wenn hier Fehler passieren, kann es leicht geschehen, dass der Wille des Erblassers auf der Strecke bleibt oder sogar umgekehrt wird.

Viele Unternehmer wissen nicht, dass der Übergang der Unternehmensbeteiligung auf die Nachkommen nichts Selbstverständliches ist. Hier müssen zumeist nicht nur erbrechtliche, sondern vor allem auch gesellschaftsrechtliche Nachfolgeregelungen in den Gesellschaftsverträgen getroffen werden.

So ist es bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts sogar der Regelfall, dass mit dem Tode eines Gesellschafters, die Gesellschaft aufgelöst wird. Bei der OHG und der KG führt der Tod des Gesellschafters zu dessen Ausscheiden aus der Gesellschaft. Nur eine entsprechende Regelung im Gesellschaftsvertrag bewirkt die Fortsetzung der Gesellschaft mit den Erben. Dabei ist darauf zu achten, dass die im Gesellschaftsvertrag bezeichneten Nachfolger mit den im Testament bestimmten Erben übereinstimmen.

Bei einer GmbH ist die Vererblichkeit der Geschäftsanteile zwar gesetzlich bestimmt. Einschränkungen und Ausschlüsse können sich indes aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben.

Die Regelung der Unternehmensnachfolge beginnt daher bereits im Gesellschaftsvertrag. Hier wird der Grundstein für eine vernünftige Erbfolgeregelung gelegt.

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Vorträge - Unternehmensnachfolge

Ein wichtiges und komplexes Themengebiet der Regelungen für den Todesfall ist die Gestaltung der Unternehmensnachfolge. Hier müssen nicht nur erbrechtliche, sondern auch gesellschaftsrechtliche und steuerrechtliche Aspekte berücksichtigt werden.

Herr Dr. Metschkoll hat am 10.05.2011 in der Sparkasse Fürstenfeldbruck und am 25.10.2011 bei der Industrie- und Handelskammer Niederbayern in Passau Vorträge vor Unternehmern aus der Region über die rechtliche und steuerliche Situation bei der Unternehmensnachfolge gehalten.

Auf wiederholten Wunsch von Veranstaltungsteilnehmern stellen wir die Powerpoint Präsentationen zu den Vorträgen im pdf-Format zum Download zur Verfügung.

 

Bei Interesse können Sie unter kanzlei@metschkoll.de unseren monatlichen Newsletter mit rechtlichen und steuerlichen Informationen sowie Veranstaltungshinweisen der Kanzlei Dr. Metschkoll bestellen.

 

 

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