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Erbrecht - Irrtum 1

„Wenn ich mir als Familienoberhaupt zu Lebzeiten mit meiner Ehefrau und mit meinen Kindern einig bin und sie anweise, wie einmal mein Vermögen unter ihnen zu verteilen ist, sind sie später als Erben nach meinem Tode auch an diese mündlichen Absprachen gebunden.“

Diese Einschätzung, die weit verbreitet ist, trifft nicht zu.

Regelungen über die Verteilung des Vermögens nach dem Tode (kurz: Erbregelungen) sind stets schriftlich in Form eines Testaments, eines gemeinschaftlichen Testaments oder eines Erbvertrages abzufassen.

Mündlich getroffene Absprachen oder Zusagen entfalten dagegen keinerlei rechtliche Bindung für die Erben.

Ohne eine wirksame Erbregelung tritt nach dem Tode die gesetzliche Erbfolge nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ein, nach der – soweit vorhanden - die Kinder und die Ehefrau des Verstorbenen zu dessen Erben werden. Im Falle der gesetzlichen Erbfolge hat jedoch keiner der Erben einen Anspruch auf einen bestimmten Gegenstand aus dem Vermögen des Verstorbenen (Nachlass). Können sich die Erben über die Verteilung des Nachlasses nicht einigen, müssen die Gegenstände des Verstorbenen, an denen teilweise sehr persönliche Erinnerungen hängen, schlimmstenfalls veräußert oder versteigert und der Erlös verteilt werden.

Ob dies immer im Sinne der Verstorbenen ist, darf bezweifelt werden.

 

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