Kanzlei Dr. Metschkoll
Kanzlei Dr. Metschkoll

Erbrecht

Unsere Leistungen

stellen wir Ihnen hier vor

 

Ansprechpartner Erbrecht

Kontakt

Gern können Sie uns eine email schreiben oder unter der Rufnummer 08142 / 57850 einen Beratungstermin vereinbaren.

Fragen zum Vererben und Vorsorgen - Platz 4

Wie ist am besten vorzugehen, damit mein Testament nach meinem Tode aufgefunden wird und Geltung erlangen kann?

Unsere Umfrage hat gezeigt, dass viele der Befragten fürchten, dass ein von ihnen erstelltes Testament nach ihrem Tode, ganz gleich aus welchem Grund, nicht auftaucht und daher bei der Verteilung des Nachlasses keine Berücksichtigung findet.

Wird ein Testament vom Erblasser privatschriftlich verfasst, so kann es der Erblasser an jedem beliebigen Ort, z.B. zu Hause aufbewahren. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass das Testament nach dem Tode des Erblassers nicht aufgefunden wird.

Mitunter soll es auch schon vorgekommen sein, dass potentielle, gesetzliche Erben ein ihnen missliebiges Testament haben verschwinden lassen.

Sicherer ist es daher, das Testament beim Nachlassgericht zu hinterlegen. Wird das Testament vor einem Notar errichtet, übernimmt dieser die Hinterlegung beim Nachlassgericht. Aber auch das eigenhändige Testament kann beim Nachlassgericht hinterlegt werden.

Mit dem 01.01.2012 hat das Zentrale Testamentsregister seine Tätigkeit aufgenommen. Künftig ist es so, dass das Zentrale Testamentsregister darüber informiert wird, wenn jemand ein Testament beim Nachlassgericht hinterlegt. Bislang wurden diese Informationen dezentral bei den Standesämtern gesammelt, die im Todesfall eine langwierige Informationskette an die Nachlassgerichte über das Bestehen von hinterlegten Testamenten ausgelöst haben.

Jetzt informiert im Todesfall das Sterbe-Standesamt das Zentrale Testamentsregister elektronisch über einen Erbfall. Das Zentrale Testamentsregister unterrichtet automatisch und sofort das Nachlassgericht sowie sämtliche Amtsgerichte, die Testamente und Erbverträge verwahren. Das Nachlassgericht weiß dann, von wo Testamente und Erbverträge zu erwarten sind. Kommt eines nicht an, kann das Gericht nachhaken.

Wurde das Testament bis zum 31.12.2011 hinterlegt, muss die Hinterlegung nicht wiederholt werden. Die 5000 Standesämter haben fünf Jahre Zeit, alle bereits vorhandenen Informationen an das Zentrale Testamentsregister zu übermitteln. Rund 15 Millionen Karteikarten müssen übertragen werden.

<<Zurück zur Übersicht der TOP 5 der Fragen zum Vererben und Vorsorgen>>

 

Aktuelles zu

Aktuelles aus der Rechtssprechung

Makler müssen eine Immobilie wahrheitsgemäß beschreiben. Was in einem Exposé als Wohnraum beschrieben wird, muss auch als solcher genutzt werden...

Weiterlesen

Verletzt sich ein Arbeitsuchender an einem Probearbeitstag in einem Unternehmen, ist er gesetzlich unfallversichert. So entschied das...

Weiterlesen

Aufgrund der Pflegebedürftigkeit von Familienangehörigen verständigte sich eine Arbeitnehmerin, auf deren Arbeitsverhältnis ein Tarifvertrag Anwendung...

Weiterlesen

Bestimmt ein Ehepaar im gemeinsamen Testament Erben nur für den Fall, dass sie beide gleichzeitig sterben, haben diese Erben keine besonderen Rechte,...

Weiterlesen

Arbeitgeber dürfen den einem Beschäftigten zustehenden Erholungsurlaub für jeden vollen Kalendermonat, in dem sich der Beschäftigte in Elternzeit...

Weiterlesen

Erbrecht

Unsere Leistungen

stellen wir Ihnen hier vor

 

Ansprechpartner Erbrecht

Kontakt

Gern können Sie uns eine email schreiben oder unter der Rufnummer 08142 / 57850 einen Beratungstermin vereinbaren.