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Fragen zum Vererben und Vorsorgen - Platz 3

Wie kann ich meinen frei bestimmten Willen bis zuletzt durchsetzen, wenn ich z.B. durch schwere Erkrankung oder Unfall die Einflussmöglichkeiten auf meine persönliche Selbstbestimmung verloren habe?

Als wichtiges Thema stellte sich unter den Befragten die freie Bestimmung des eigenen Willens bis zum Ableben dar.

Es kann ja auch so schnell gehen. Ein schwerer Unfall oder ein Schlaganfall und plötzlich ist man nicht mehr in der Lage, willensgelenkte Entscheidungen zu treffen oder diese verständlich zu artikulieren.

Hat man für diesen Fall nicht vorgesorgt, so legt man sein Schicksal auf Gedeih und Verderb in fremde Hände, weil z.B. nicht bekannt ist, bis zu welchem Grad lebenserhaltende Maßnahmen gewünscht werden. Die behandelnden Ärzte sind folglich gezwungen, alles medizinisch Mögliche zu unternehmen, um den Körper am Leben zu erhalten, auch wenn es für den Patienten möglicherweise nur noch eine Qual ist.

Daher ist es für jeden geboten, ganz gleich wie alt er ist, ob er  gesund ist oder an Krankheiten leidet, für den Fall der Bewusstlosigkeit oder Bewusstseinstrübung eine Patientenverfügung zu erlassen.

Vorlagen dazu findet man im Internet. Auf Anfrage stellen wir Ihnen gern unsere Kanzleivorlage zur Verfügung.

Es empfiehlt sich, die einzelnen Punkte der Patientenverfügung mit einem Mediziner durchzugehen, um deren Bedeutung zu kennen.

Die Patientenverfügung sollte an einem Ort aufbewahrt werden, an dem sie im Ernstfall schnell gefunden wird. Außerdem sollten Vertrauenspersonen über das Bestehen und den Ablageort der Patientenverfügung informiert werden.

Weiterhin ist es ratsam, die Patientenverfügung mindestens alle zwei Jahre durch eine erneute Unterschrift mit Datum zu bestätigen.

Durch einen Unfall oder schwere Erkrankung kann der Betroffene auch seine Geschäftsfähigkeit verlieren oder betreuungsbedürftig werden. Dies hat zur Folge, dass er keinerlei Rechtsgeschäfte mehr tätigen kann, z.B. Verträge abschließen oder kündigen, Vollmachten erteilen, Prozesshandlungen vornehmen.

Ohne Vorsorge wird der Betroffene schlimmstenfalls unter die Verfügungsgewalt eines gerichtlich bestellten Betreuers gestellt. Hierbei kann es sich um eine für den Betroffenen völlig fremde Person handeln.

Viele wünschen daher, einer oder mehreren Vertrauenspersonen für den Ernstfall eine Generalvollmacht einschließlich Vorsorgevollmacht zu erteilen. Eine Vorlage hierzu können wir Ihnen auf Anfrage gern zur Verfügung stellen. Es empfiehlt sich, diese Vorlage auf Ihre konkreten Bedürfnisse anzupassen. Dabei sind wir Ihnen gern behilflich.

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