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Fragen zum Vererben und Vorsorgen - Platz 2

Was kann/muss ich als Erblasser unternehmen, damit mein Vermögen nach meinem Tode so verteilt wird, wie ich es wünsche, so dass unter den Erben Streitigkeiten möglichst vermieden werden?

Große Besorgnis rief unter den Befragten die Sicherstellung der Verteilung des Nachlasses nach den Wünschen des Erblassers hervor. Die Befragten fürchteten insbesondere eine ungerechte Verteilung, eine Verteilung an unerwünschte Personen, die Zerschlagung des Nachlasses sowie gerichtliche Erbstreitigkeiten über die Verteilung des Nachlass.

Wer eine bestimmte Verteilung seines Vermögens unter seinen Erben wünscht, der kommt nicht umhin, eine testamentarische Regelung zu treffen.

Anderenfalls gilt stets die gesetzliche Erbfolge, nach der in erster Linie ausschließlich der Ehegatte und die eigenen Kinder bzw. deren Kinder Erben werden. Hat der Erblasser keine Kinder, so erben in absteigender Reihenfolge die Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern des Erblassers bzw. deren Kinder (d.h. die Geschwister, Neffen, Nichten).

Verbleibt gar kein lebender Erbe oder schlagen sämtliche Erben das Erbe aus, tritt letztlich der Staat in die Erbfolge ein.

Dem Erblasser steht es jedoch frei, die Erbfolge frei zu bestimmen und z.B. seine langjährige Lebensgefährtin zur Alleinerbin einzusetzen. Ohne eine letztwillige Verfügung des Erblassers würde die Lebensgefährtin nach der gesetzlichen Erbfolge völlig leer ausgehen.

Beschränkt wird die Verfügungsfreiheit des Erblassers allein durch das Pflichtteilsrecht. Dieses bestimmt, dass Kinder, Enkel, Urenkel usw. sowie die Ehefrau und die Eltern des Erblassers einen Zahlungsanspruch (Pflichtteil) vom Erben verlangen können, wenn Sie z.B. durch den Erblasser von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen werden.

Mit einer letztwilligen Verfügung kann der Erblasser auch bestimmen, wie das Erbe unter mehreren Begünstigten gegenstandsgenau zu verteilen ist. Dadurch kann verhindert werden, dass Nachlassgegenstände verkauft werden müssen.

Da der Erblasser in der Regel nicht mehr lebt, wenn das Testament eröffnet wird, gilt für die Erstellung des letzten Willens, dass der Erblasser diesen so genau wie möglich verfassen sollte, so dass ihn auch ein außenstehender Dritter verstehen kann. Insbesondere sollten die Bedachten eindeutig, am besten mit Vor- und Zuname bezeichnet werden. Spitz- und Kosenamen (z.B. „Mutti“ oder „Hase“) sind hingegen wenig hilfreich.

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